Tipp 2 – Terrassenmöbel und Terrassendielen reinigen

Terrassendielen sind stets Wind, Wetter und Feuchtigkeit das ganze Jahr über ausgesetzt. Deshalb verdienen sie nach dem Winter unsere besondere Aufmerksamkeit. Moose, Algen und Schmutz setzen sich häufig auf den Oberflächen ab und können nicht nur unschön aussehen, sondern auch zur Rutschgefahr werden.

Prüfen Sie Ihren Terrassenboden sorgfältig auf:

  • Trockenrisse
  • Schüsselungen
  • lockere Schrauben
  • morsche Stellen
  • Verfärbungen
  • Frostschäden

Auch die Unterkonstruktion sollte kontrolliert werden, denn Feuchtigkeit kann langfristig Schäden verursachen.

Für die Reinigung genügt oft bereits Wasser mit einem geeigneten Terrassenreiniger. Ein Hochdruckreiniger kann hilfreich sein, sollte bei Holzterrassen jedoch nur vorsichtig eingesetzt werden, damit die Oberfläche nicht beschädigt wird.

Auch moderne WPC-Terrassendielen benötigen nach dem Winter eine Reinigung und Kontrolle. Zwar gelten WPC-Dielen als besonders pflegeleicht, dennoch können sich Schmutz, Pollen oder Algenbeläge ansammeln.

Gestalten Sie mit Liebe

Terrasse fit für den Frühling machen: 6 Tipps für Terrassendielen, Pflanzen & Möbel

Tipp 3 – Holz- und WPC-Terrassen richtig pflegen

Nach der Reinigung folgt die Pflege. Gerade Holzterrassen profitieren davon, wenn sie regelmäßig geölt oder nachbehandelt werden. Sonne, Regen und Frost greifen die Oberfläche dauerhaft an und lassen das Holz mit der Zeit vergrauen oder austrocknen.

Wer frühzeitig pflegt, verlängert die Lebensdauer seiner Terrasse deutlich.

Je nach Holzart können unterschiedliche Pflegeprodukte sinnvoll sein. Besonders beliebt für Terrassen sind beispielsweise diese Hölzer:

  • Bangkirai
  • Garapa
  • Douglasie
  • Lärche
  • Ipe
  • Teak-Holz

Auch WPC-Dielen sollten regelmäßig geprüft und gepflegt werden, damit Farbe und Oberfläche lange schön bleiben.

Wichtig ist dabei immer: Arbeiten wie Ölen oder Abschleifen sollten möglichst bei trockenem und mildem Wetter erfolgen.

Tipp 4 – Schäden an Terrassendielen frühzeitig reparieren

Kleinere Schäden sollten nicht zu lange ignoriert werden. Gerade nach dem Winter zeigen sich häufig erste Probleme an einzelnen Dielen oder Befestigungen.

Lose Schrauben, beschädigte Bretter oder kleine Risse lassen sich oft noch unkompliziert beheben. Schwieriger wird es allerdings, wenn bestimmte Materialien oder Farbvarianten nicht mehr verfügbar sind.

Diesen Fall hatten wir bereits selbst erlebt:

Ein Kunde wollte lediglich drei beschädigte Terrassendielen austauschen lassen. Nach genauer Prüfung stellte sich jedoch heraus, dass die verwendeten Dielen inzwischen nicht mehr erhältlich waren. Da die beschädigten Elemente mitten in der Fläche lagen, musste ein deutlich größerer Bereich inklusive angrenzender Konstruktion aufgenommen werden.

Deshalb unser KESSEL Tipp:

Denken Sie bereits beim Bau oder bei einer Sanierung an die spätere Verfügbarkeit der Materialien und planen Sie möglichst langlebige Lösungen ein.

Pflanzen, Kübel & Sichtschutz

Terrasse fit für den Frühling machen: 6 Tipps für Terrassendielen, Pflanzen & Möbel

Tipp 5 – Pflanzen, Kübel und Sichtschutz neu gestalten

Der Frühling bringt endlich wieder Farbe auf die Terrasse. Jetzt ist die richtige Zeit, Pflanzen zurückzuschneiden, Pflanzgefäße neu zu bepflanzen und frische Erde aufzufüllen.

Achten Sie dabei darauf, welche Pflanzenarten Sie verwenden möchten. Manche Pflanzen eignen sich besser für große Kübel, andere benötigen mehr Platz im Boden. Auch Sichtschutzpflanzen oder kleine Hochbeete können die Terrasse optisch aufwerten.

Für schnelle Frühlingsstimmung sorgen Frühblüher mit kräftigen Farben. Gleichzeitig sollten Pflanzgefäße auf Frostschäden überprüft werden, denn Eis und Schnee können über den Winter feine Risse verursachen.

Ob modern, mediterran oder natürlich-grün – erlaubt ist, was zu Ihrem Stil und Ihrem grünen Daumen passt. In Zella-Mehlis finden Sie in der Gärtnerei Marr gewiss eine fachliche Beratung zum Außenbereich.

Tipp 6 – Mit Licht und Dekoration Frühlingsstimmung schaffen

Erst die passenden Accessoires machen eine Terrasse richtig gemütlich. Decken, Kissen, Pflanzkübel oder Outdoor-Teppiche schaffen Wärme und Atmosphäre.

Besonders beliebt sind:

  • Solarleuchten
  • Windlichter
  • Lichterketten
  • beleuchtete Pflanzgefäße
  • kleine Wasserspiele
  • Natursteine oder Dekosäulen

Mit stimmungsvoller Beleuchtung lässt sich die Terrasse auch in den Abendstunden gemütlich nutzen. So wird der Außenbereich schnell zum erweiterten Wohnzimmer.

Welche Terrassendielen passen zu Ihrer Terrasse?

Wenn Sie über neue Terrassendielen nachdenken, lohnt sich eine ausführliche Beratung beim Fachhändler. Die Auswahl an Materialien ist heute größer denn je.

Neben klassischen Holzarten wie Bangkirai, Garapa oder Douglasie gewinnen auch moderne WPC-Dielen zunehmend an Bedeutung. Beide Varianten haben unterschiedliche Vorteile hinsichtlich Optik, Pflegeaufwand, Haltbarkeit und Preis.

Gerade bei exotischen Hölzern spielen außerdem Lieferzeiten und Verfügbarkeit eine wichtige Rolle, da viele Materialien aus Übersee stammen.

Achten Sie bei der Auswahl unter anderem auf:

  • Langlebigkeit
  • Pflegeaufwand
  • Rutschfestigkeit
  • Widerstandsfähigkeit
  • Farbveränderung
  • passende Unterkonstruktion

Ein Fachbetrieb vor Ort kann Sie dabei unterstützen, die passende Lösung für Ihre Wunschterrasse zu finden.

Mini-Glossar Terrasse

WPC-Dielen

WPC bedeutet „Wood Plastic Composite“. Dabei handelt es sich um einen Verbundwerkstoff aus Holzfasern und Kunststoff. WPC-Terrassendielen gelten als pflegeleicht und langlebig.

Unterkonstruktion

Die Unterkonstruktion bildet das tragende Gerüst unter den Terrassendielen und sorgt für Stabilität und Haltbarkeit.

Schüsselung

Als Schüsselung bezeichnet man das Verformen von Holzdielen durch Feuchtigkeit oder starke Temperaturschwankungen.

Terrassen Öl

Spezielle Pflegeöle schützen Holzterrassen vor Feuchtigkeit, UV-Strahlung und Austrocknung.

Hartholz

Exotische Holzarten wie Bangkirai oder Ipe zählen zu den besonders widerstandsfähigen Harthölzern für Terrassen.

Frostschäden

Durch eindringende Feuchtigkeit und Minusgrade können Risse, Abplatzungen oder Verformungen entstehen.