Insidertipps für Schönes Wohnen vom Parkettprofi Kessel Teil 2

Insidertipps fuer Schoenes Wohnen vom Parkettprofi Kessel Teil 2

TIPP 1: Der fachgerechte Fußbodenaufbau ist das A und O

Das A und O ist der fachgerechte Untergrund. Wir finden häufig Baustellen mit Teppichboden, sehr alten Schüttungen, schiefe Fußböden, verfaulten Brettern, morschen Untergrund oder ausgebesserte Stellen, weil da z.B. ein Kamin stand, vor. Oder was auch vorkommt, es sind zig Bodenbeläge übereinander verlegt worden. Auf so einem Unterboden verlegt der Fachmann nicht. Der Unterbodenaufbau muss genauso stimmig sein, wie der Oberbelag den Sie als Kunde auswählen. Gemeinsam mit Ihnen besprechen wir die örtlichen Gegebenheiten und stimmen einen sauberen, ebenen Untergrund ab. Denn auch hier gibt es viele individuelle Möglichkeiten, die Schüsselungen, evtl. Unebenheiten und alte Untergründe aufzuarbeiten. Sprechen Sie mit uns darüber!  #Fußbodenaufbau

TIPP 2: Was zur Fußbodenverlegung beim Profi dazu gehört!

Wir als Fachunternehmen verlegen nicht nur die reine Bodenfläche, sondern

  • sorgen auch für glatten, ebenen, sauberen Unterboden
  • befestigen Übergangsschienen
  • schneiden passend die Sockelleisten auf Gärung
  • wählen passend zur Fläche das richtige Verlegemuster
  • passen Türabschlüsse ein
  • bringen Dichtungsstreifen an der Wand an
  • fertigen Heizungskästen an
  • umschließen Auslässe von Heizrohren mit Rosetten
  • arbeiten Säulen und gebogene Sockelleisten ein usw. Sie erhalten so eine reine Handarbeit von einem Meisterfachbetrieb. Wir sind Ihr kompetenter Ansprechpartner bei Sanierung, Neubau, Ladenbau, Gewerbeobjekten, Ausschreibungen, in Sachen Bodenbelägen (außer Stein und Fliesen). Wir beraten, planen und verlegen für Sie und bringen auf Wunsch auch aus anderen Gewerken Fachfirmen mit. So erhalten Sie alles aus einer Hand.   #Fussbodenverlegung   #Bodengestaltungen

TIPP 3: Wir sagen Ihnen, wie Sie entsprechendes Bodenzubehör auswählen

Unsere Empfehlung: Richten Sie sich hierbei nach Ihrer vorhandenen Einrichtung von Tür- und Fenstergriffen sowie Schienen. Ein Mix aus Silber, Gold und Bronze sollten Sie zugunsten Ihrer “Raumruhe” vermeiden!  #Bodenzubehör

TIPP 4: wichtige Eigenschaften & Anforderungen an die Unterlagen Materialien

Weil wir wissen, dass Sie nicht diese umfangreichen Kenntnisse besitzen, erläutern wir Ihnen hier gerne warum es so wichtig ist die “richtige” Unterlage für das zu verlegendes Material zu verwenden und worauf es ankommt.

Die zuständigen Verbände EPLF und MMFA haben ganz feste Anforderungen zur schwimmenden Verlegung von Hartbelägen wie Laminat, Fertigparkett und Vinylböden definiert. Hierzu wurde auch die DIN-Norm im Neubau hingehend verändert.

Hierzu zählen 3 große Anforderungsbereiche wie:

  1. Akustische Anforderungen
  2. Nutzungsanforderungen
  3. konstruktive Anforderungen

Was versteht man darunter? Im Bereich Akustik spricht man von einer Trittschallminimierung sowie Gehschallreduktion, also der Boden soll leiser werden. Im Bereich der Nutzung geht es um Sie, sprich die dauerhafte Belastbarkeit durch dynamische, dauerhafte und temporäre Beanspruchung wird hier angesprochen, z.B. durch Bürostühle, Möbel, schwere Gewichte sowie der Schutz bei herunterfallenden Gegenständen. Alle Böden müssen tagein tagaus unterschiedlichen Belastungen durch Benutzung standhalten.

Zum Bereich der konstruktiven Anforderung zählt der technische Bereich wie: die Fußbodenheizung, Wärmedämmung, Schutz bei Feuchtigkeit von unten her, Ausgleich von geringen Unebenheiten im Unterboden.  Deshalb ist es besonders wichtig, dass die zu verwendende Unterlage in Ihrer Eigenschaft allen 10 Anforderungen entspricht. Hier zahlt sich Qualität über viele Jahre aus!

TIPP 5: Gestaltungen von Eingangsbereichen

Im Eingangsbereich oder Terrassenbereich ist Ihr neues Parkett besonderen Strapazen ausgeliefert. Hier können wir für Sie einen Sauberlaufzonenbereich einarbeiten. Dazu wird ein Teil des Bodens ausgeschnitten, tiefer gesetzt und die Sauberlaufzone eingefügt. Auch hier haben Sie viel Gestaltungsspielraum – lernen Sie die Möglichkeiten z.B. in unserem Studio kennen! #Bodengestaltung z.B. mit FORBO

TIPP 6:  Sie können Parkett auch tot pflegen, verhindern Sie es!

Auch Ihr Parkett benötigt Kosmetika. Hier gibt es je nach Oberflächenbearbeitung Unterschiede zwischen geölten und versiegelten Flächen. Diese sollten getrennt eingesetzt werden. Bitte verwenden Sie immer das gleiche Pflegemittel. Zu unserem Service gehört in der Regel die Ein- bzw. Erstpflege. Im Anschluss erhalten Sie von uns das entsprechende Pflegeset passend zu Ihrem neuen Boden. Dieses können Sie bei uns jederzeit nachkaufen.

Wir sind seit 1990 Händler der Marken BONA und PALLMANN und Sie finden bei uns immer die entsprechenden Pflegemittel vorrätig. Leider stellen wir immer mal wieder fest, der Fußboden wurde totgepflegt und verliert sein schönes Aussehen. #Bodenversiegelung

TIPP 7:  Das alles können Sie in unserem Parkettstudio nachkaufen

Was Sie bei uns nachkaufen können, wenn Sie einen schönen neuen Boden von uns erhalten haben, zählen wir Ihnen hier auf:

  • Pflegemittelsets
  • Stuhlschoner
  • Sauberlaufzonen
  • Bürostuhlunterlagen
  • Raumluftbefeuchter
  • Bodentürstopper
  • Heizkörperrosetten (auch doppelte)
  • Stufenmatten für Treppen
  • Trenn- bzw. Übergangschienen sowie Sockelleisten  #Abschlussleisten

TIPP 8:  Sieben Tipps für die Zeit “nach” der Oberflächenbehandlung-Parkettversiegelung

  1. den Boden nicht zu früh begehen
  2. max. Durchhärtung der Lackschichten tritt in der Regel erst nach 8 Tagen ein
  3. je länger die Schonfrist, umso mehr Freude haben Sie am neuen Fußboden
  4. Leitern nicht auf frischen Boden schieben
  5. ca. 14 Tage lang keine Teppiche auslegen (wegen UV-Lichteinstrahlung, dies hat Auswirkungen)
  6. Pflegeanweisung einhalten, die Ihnen der Fachmann übergab
  7. bleiben Sie bei dem Pflegesystem, welches Ihnen der Parkettleger empfohlen hat

TIPP 9: Wohngesunde Fußböden? Ja, es gibt Sie. Phthalatfrei: frei von Schwermetallen & Weichmachern

Entwickelt von HARO Rosenheim (Made in Germany) finden Sie in unserem Studio den wohngesunden Designboden in mehr als 10 Farbnuancen und in Dielenformat. Weich, fußwarm, strapazierfähig, pflegeleicht, attraktiv und PVC-frei – so schaffen Sie sich ein völlig gesundes Raumklima. Mittlerweile sind diese auch für den Badbereich bzw. Nasszellen attraktiv geworden. Beläge sollen geruchsfrei sein. Stinkende Beläge haben oft einen gesundheitlichen Nachteil.

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