Eine Innentür ist weit mehr als nur ein funktionales Bauteil zwischen zwei Räumen. Sie beeinflusst, wie Licht fällt, wie ein Raum wirkt und wie sich Übergänge im Alltag anfühlen. Eine helle Glastür kann einen Flur öffnen, während eine massive Holztür Ruhe und Geborgenheit schafft. Oft merkt man erst bei genauerem Hinsehen, wie stark Türen das Wohngefühl prägen.
Gleichzeitig sind Innentüren ein technisch anspruchsvolles Element. Maße müssen stimmen, Zargen exakt gesetzt werden, bauliche Gegebenheiten berücksichtigt werden. Gerade in einem Altbau kommt es häufig vor, dass Türöffnungen selten exakt dem Standardmaß entsprechen. Mitunter sind es nur wenige Millimeter, die darüber entscheiden, ob sich eine Tür später leichtgängig schließen lässt oder ob sie schleift. Auch Faktoren wie Klimaklasse, Schallschutz oder die passende Zarge spielen eine Rolle.
Als Meisterfachbetrieb für Parkett- und Fußbodentechnik mit langjähriger Erfahrung im Innenausbau begleiten wir im Raum Zella-Mehlis, Suhl und Umgebung regelmäßig Projekte rund um Zimmertüren. Von der ersten Beratung über das exakte Ausmessen bis hin zur fachgerechten Montage zeigt sich immer wieder, dass eine Tür keine Standard-Entscheidung ist, sondern Teil eines stimmigen Gesamtkonzepts aus Boden, Raum und Nutzung.
In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Arten von Türen es gibt, worauf Sie bei der Planung achten sollten, wann sich eine Reparatur lohnt und wie der fachgerechte Einbau von Innentüren abläuft.
Zimmertüren als Gestaltungselement – warum Türen das Wohngefühl prägen
Innentüren sind in unserem Alltag einfach selbstverständlich. Wir gehen durch sie hindurch, schließen sie hinter uns und öffnen sie wieder, meist ohne ihnen besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Doch gestalterisch werden sie oft unterschätzt. Dabei beeinflussen Zimmertüren maßgeblich, wie ein Raum wirkt und wie Übergänge zwischen einzelnen Bereichen empfunden werden.
Eine schlichte weiße Tür kann sich dezent in ein modernes Raumkonzept einfügen. Weiße Innentüren mit Glas lassen Licht durchfließen und verbinden Räume optisch miteinander, ohne sie vollständig zu öffnen. In dunklen Fluren entsteht dadurch zum Beispiel spürbar mehr Weite.
Im Gegensatz dazu setzen Zimmertüren im Landhausstil bewusst Akzente. Kassetten, profilierte Oberflächen oder Echtholzstrukturen verleihen Räumen Charakter und Wärme. Besonders in Kombination mit Holzböden entsteht ein stimmiges Gesamtbild, bei dem Tür und Boden miteinander harmonieren.
Auch moderne Innentüren bieten heute eine große Bandbreite. Matt lackierte Oberflächen wirken ruhig und zurückhaltend. Hochglanz Varianten setzen klare Kontraste. Anti-Fingerprint-Beschichtungen sind im Alltag besonders pflegeleicht und sorgen dafür, dass die Oberfläche auch bei häufiger Nutzung sauber wirkt.
Gerade wenn mehrere Türen in einem Haus erneuert werden, lohnt sich ein Blick auf das Gesamtkonzept. Unterschiedliche Modelle innerhalb eines Grundrisses können schnell unruhig wirken. Ein durchdachtes Zusammenspiel von Boden, Wandfarbe und Tür schafft dagegen ein harmonisches Wohngefühl.
Türen sind daher nicht nur funktional, sondern Teil der Innenraumgestaltung. Wer sie bewusst auswählt, gestaltet nicht nur Durchgänge, sondern prägt die Atmosphäre seines Zuhauses. Damit sich diese Wirkung tatsächlich entfalten kann, lohnt sich ein genauer Blick auf die unterschiedlichen Ausführungen und Türarten, die heute zur Verfügung stehen. Welche Varianten es gibt und worin sie sich unterscheiden, stellen wir Ihnen im folgenden Abschnitt vor.
Welche Zimmertüren gibt es? Varianten, Materialien und Ausführungen
Wer sich mit neuen Zimmertüren beschäftigt, merkt schnell, wie vielfältig die Möglichkeiten heute sind. Neben klassischen Drehtüren stehen unterschiedliche Öffnungsarten, Oberflächen und Gestaltungsvarianten zur Verfügung. Welche Lösung am besten passt, hängt immer vom Raum, von der Nutzung und vom gestalterischen Gesamtkonzept ab.
Klassische Zimmertüren mit Zarge
Die am häufigsten verbaute Variante sind Zimmertüren mit Zarge. Dabei bildet die Zarge den festen Rahmen in der Wandöffnung, in den das Türblatt eingehängt wird. Dieses System ist bewährt, stabil und vielseitig einsetzbar.
Zargen gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, passend zur Wandstärke sowie in verschiedenen Farben und Materialien. Bei der Farbwahl stehen meist ruhige, langlebige Töne im Vordergrund. Besonders beliebt sind:
- Klassisches Weiß (RAL 9010 oder 9016), besonders beliebt im Neubau und bei modernen Wohnkonzepten
- Anthrazit oder dunkle Grautöne, die bewusst Kontraste zu hellen Wänden setzen
- Warme Sand- und Kaschmirtöne, die ruhige, wohnliche Übergänge schaffen
- Holzoptiken wie Eiche natur oder Eiche hell, passend zu Parkett- oder Designböden
Auch bei der Materialausführung gibt es Unterschiede, die sich sowohl optisch als auch im Alltag bemerkbar machen:
- lackierte Oberflächen für eine gleichmäßige, hochwertige Optik
- folierte Zargen als robuste und pflegeleichte Lösung
- furnierte Varianten mit natürlicher Holzstruktur
Besonders wichtig ist hier das exakte Maß. Bereits kleine Abweichungen können dazu führen, dass eine Zarge nicht sauber sitzt oder später nachgearbeitet werden muss. Gerade im Altbau ist es häufig so, dass dieTüröffnungen nicht exakt normgerecht sind und individuelle Lösungen erforderlich werden.
Zargenarten im Überblick
Neben Farbe und Material spielt auch die Bauart der Zarge eine Rolle. Grundsätzlich gibt es zwei Varianten, die zum Einsatz kommen:
Blendrahmen
Beim Blendrahmen wird eine dreiseitige Blende auf die bestehende Wandöffnung gesetzt. Diese Lösung eignet sich besonders dann, wenn Unebenheiten im Putz oder kleinere Maßabweichungen ausgeglichen werden sollen. Optisch entsteht ein sauberer Abschluss, selbst wenn die Wand nicht vollkommen gerade ist. Gerade im Bestand oder bei Renovierungen ist das eine praktische und häufig gewählte Lösung.
Stumpfe Türen
Stumpf einschlagende Türen wirken moderner und reduzierter. Das Türblatt liegt bündig mit der Zarge und schließt nahezu flächeneben mit der Wand ab. Dadurch entsteht eine sehr klare Linienführung. Voraussetzung ist allerdings eine exakt gerade, sauber verputzte Wandfläche. Schon geringe Abweichungen fallen optisch auf. In Altbauten ist diese Variante daher oft nur mit zusätzlichem Aufwand umsetzbar und daher meist ungeeignet.
Schiebetüren – Lösungen bei Platzmangel
Zimmerschiebetüren gewinnen zunehmend an Bedeutung, vor allem dort, wo wenig Raum zur Verfügung steht oder klassische Drehtüren an ihre Grenzen stoßen. Sie ermöglichen flexible Übergänge zwischen Räumen und können die Wirkung eines Grundrisses deutlich verändern.
Grundsätzlich unterscheidet man zwei Systeme:
- vor der Wand laufende Schiebetüren – das Türblatt gleitet sichtbar auf einer Führungsschiene entlang der Wand. Diese Variante lässt sich häufig auch im Bestand vergleichsweise unkompliziert umsetzen.
- in der Wand laufende Schiebetüren – das Türblatt verschwindet vollständig in einer Wandtasche. Diese Lösung wirkt besonders reduziert und platzsparend, setzt jedoch geeignete bauliche Voraussetzungen voraus.
Gerade in engen Fluren oder kleinen Badezimmern kann eine Schiebetür entscheidend sein. In einem kürzlich begleiteten Projekt ließ sich eine herkömmliche Drehtür nicht mehr vollständig öffnen, nachdem ein Waschbecken weiter in den Raum hineinragte als ursprünglich geplant. Durch die Umstellung auf ein Schiebesystem konnte der Raum weiterhin funktional genutzt werden, ohne dass Tür und Einrichtung kollidierten.
Eine Schiebetür erfordert jedoch eine sorgfältige Planung. Vor der Umsetzung sollten unter anderem folgende Punkte geprüft werden:
- Wandaufbau und Tragfähigkeit
- vorhandene Installationen oder Leitungen
- benötigter Platz für Laufschienen und Führungssystem
- gewünschte Laufrichtung
Nicht jede Wand eignet sich für ein in der Wand laufendes System. Gerade bei tragenden Wänden oder Bestandsbauten ist eine genaue Prüfung unerlässlich.
Glastüren und moderne Oberflächen
Weiße Innentüren mit Glas sind besonders beliebt, wenn Licht in dunklere Bereiche geführt werden soll. Sie schaffen Offenheit, ohne Räume vollständig miteinander zu verbinden. Je nach Glasart lässt sich der Grad an Transparenz gezielt steuern.
Typische Glasvarianten sind:
- Satiniertes Sicherheitsglas – bietet Sichtschutz und lässt dennoch Licht hindurch
- Klarglas – für eine offene und großzügige Raumwirkung
- Struktur- oder Ornamentglas – setzt dekorative Akzente und sorgt gleichzeitig für Privatsphäre
Neben der Glasgestaltung spielt auch die Oberfläche der eigentlichen Tür eine entscheidende Rolle für die Gesamtwirkung.
Moderne Innentüren sind unter anderem erhältlich als:
- matte Lackoberflächen – zurückhaltend, elegant und aktuell sehr gefragt
- glänzende Ausführungen – mit stärkerer Lichtreflexion und klarer Linienführung
- Echtholzfurniere – mit natürlicher Maserung und warmer Ausstrahlung
- strapazierfähige Folierungen – pflegeleicht und widerstandsfähig im Alltag
- Anti-Fingerprint-Oberflächen – besonders praktisch in Haushalten mit Kindern, Haustieren oder stark frequentierten Räumen
Die Wahl der Oberfläche beeinflusst nicht nur die Optik, sondern auch den Pflegeaufwand und die Alltagstauglichkeit. Gerade bei häufig genutzten Räumen lohnt sich daher eine bewusste Entscheidung.
Funktionale Loft-Türsysteme – moderne Raumgestaltung mit Glas und Profil
Ein aktuelles Thema im Innenausbau sind funktionale Loft-Türsysteme. Sie verbinden Transparenz mit klarer Linienführung und eignen sich sowohl als klassische Drehtür als auch als Schiebetür, Pendeltür oder großflächige Glasanlage zur Raumtrennung.
Loft-Türen bestehen überwiegend aus Glas, eingefasst in schmale Aluminiumprofile. Diese sind standardmäßig pulverbeschichtet in:
- Schwarz RAL 9005
- Weiß RAL 9016
Sonderfarben sind auf Wunsch gegen Aufpreis in nahezu jeder RAL-Farbe möglich.
Auch bei den Glasarten stehen verschiedene Varianten zur Verfügung:
- Klarglas für maximale Offenheit
- einseitig mattiertes Glas, auch als Weißglas bezeichnet
- Parsolglas in Grau oder Bronze für eine dezente Tönung
Durch den hohen Glasanteil bleibt Tageslicht erhalten, Räume wirken größer und offener. Gleichzeitig strukturieren die Profile den Raum klar und setzen architektonische Akzente.
Materialien und technischer Aufbau von Innentüren
Neben der äußeren Gestaltung spielt der innere Aufbau einer Tür eine entscheidende Rolle für Stabilität, Gewicht und Schallschutz. Von außen sehen viele Modelle ähnlich aus, im Inneren unterscheiden sie sich jedoch deutlich.
Gängige Konstruktionen sind:
- Wabeneinlagen – leichte Ausführungen, häufig im Standardbereich eingesetzt
- Röhrenspanplatten – stabiler als Wabenfüllungen und etwas schwerer
- Vollspanplatten – deutlich massiver, mit verbessertem Schallschutz und höherer Wertigkeit
Gerade bei stark genutzten Räumen oder wenn Schallschutz eine Rolle spielt, kann der innere Aufbau entscheidend sein. Eine Tür mit Vollspanplatte wirkt spürbar schwerer und schließt in der Regel satter.
Auch bei Feuchträumen sollte auf geeignete Materialien geachtet werden. Hier kommen spezielle Ausführungen zum Einsatz, die gegenüber Temperaturschwankungen und Luftfeuchtigkeit unempfindlicher sind.
Die Wahl des Aufbaus beeinflusst somit nicht nur die Langlebigkeit, sondern auch die tägliche Nutzung und das Raumgefühl.
Zimmertüren mit Sondermaßen und Innentüren nach Maß
Während Neubauten häufig auf Standardmaße ausgelegt sind, sieht es im Bestand oft anders aus. Zimmertüren mit Sondermaßen sind insbesondere im Altbau keine Seltenheit. Hier reicht es nicht aus, ein Türblatt aus dem Standardprogramm zu bestellen.
Innentüren nach Maß ermöglichen eine passgenaue Lösung, wenn Breite oder Höhe von der Bau-Norm abweichen. Auch bei baulichen Veränderungen, etwa durch neu gesetzte Fliesen oder vorgezogene Sanitärobjekte, kann eine individuelle Anpassung notwendig werden. In solchen Fällen entscheidet präzises Messen darüber, ob am Ende alles stimmig vor Ort funktioniert.
Wann sind Zimmertüren mit Sondermaßen notwendig?
Zimmertüren mit Sondermaßen werden erforderlich, wenn die vorhandene Türöffnung nicht den üblichen Standardmaßen entspricht. Das betrifft vor allem Altbauten oder Räume, in denen sich Wandstärken, Bodenaufbauten oder Einbauten verändert haben. Auch nachträgliche Umbauten, beispielsweise im Badezimmer, können eine individuell angefertigte Tür notwendig machen.
Türen und Boden kombinieren – welche Tür zu welchem Boden passt
Wenn Sie einen neuen Boden auswählen, denken Sie dann automatisch auch an die Türen? Tür und Boden sollten zusammenpassen, auch wenn sie auf den ersten Blick zwei getrennte Bauteile sind. Der Boden bildet die größte Fläche im Raum und prägt die Grundstimmung. Die Tür ist dagegen ein wiederkehrendes Element, das in vielen Räumen mehrfach auftaucht. Wenn beides harmoniert, wirkt Ihr Zuhause wie aus einem Guss. Wenn nicht, entsteht schnell Unruhe, selbst wenn die einzelnen Materialien hochwertig sind.
Viele Entscheidungen laufen dabei über Untertöne. Ein Boden in Eiche natur wirkt warm und lebendig. Dazu passen Türen in Weiß oder in einer ähnlichen Holzoptik oft besonders gut, weil sie die natürliche Wirkung aufnehmen oder bewusst ruhig ausbalancieren. Bei sehr kühlen Böden, etwa in hellen Grautönen, können Türen in Anthrazit oder in klaren Weißtönen einen modernen, reduzierten Charakter verstärken. Sand- und Kaschmirtöne wirken häufig wie ein verbindendes Element, wenn ein Raum insgesamt weicher und wohnlicher wirken soll.
Wichtig ist auch, wie stark Tür und Boden miteinander konkurrieren. Ein stark gemaserter Holzboden oder ein auffälliges Dekor können schnell dominant wirken. In solchen Fällen entscheiden sich viele unserer Kunden für schlichtere Türen, damit der Boden seine Wirkung entfalten kann. Umgekehrt kann eine Tür mit Profilierung oder Glasanteil ein schönes Gestaltungselement sein, wenn der Boden eher ruhig und zurückhaltend ist.
Neben der Optik spielt die Nutzung eine große Rolle. In Bereichen wie Flur oder Küche ist der Boden oft stärker beansprucht. Hier lohnt es sich, auch bei Türen auf robuste Oberflächen zu achten, die sich gut reinigen lassen und im Alltag nicht empfindlich reagieren. Gerade wenn Kinder im Haushalt sind oder Türen häufig angefasst werden, können pflegeleichte Oberflächen viel Stress sparen.
Insbesondere der Lichteinfall tagsüber spielt eine wesentliche Rolle. Wie wirkt der Raum morgens? Wie abends? Eine Tür, die im Muster neutral erscheint, kann im Zusammenspiel mit Boden und Wandfarbe plötzlich ganz anders wirken.
Wenn Sie mehrere Türen im Haus planen, sollten Sie zudem immer das Gesamtbild im Blick behalten. Unterschiedliche Türmodelle in einem durchgehenden Flur wirken schnell uneinheitlich. Meist ist es stimmiger, ein Grundmodell zu wählen und nur dort zu variieren, wo es wirklich sinnvoll ist, etwa durch Glas im Wohnbereich oder mehr Sichtschutz im Bad.
Am Ende geht es nicht darum, eine „richtige“ Kombination zu finden. Es geht darum, ein stimmiges Gesamtbild zu schaffen, das zum Haus und zu den Menschen passt, die darin leben. Gerne unterstützen wir Sie dabei, die für Ihr Zuhause passende Auswahl zu treffen.
Neue Zimmertüren planen – technische und bauliche Faktoren richtig berücksichtigen
Neue Zimmertüren wirken auf den ersten Blick wie ein gestalterisches Thema. In der Praxis entscheidet jedoch oft die Technik darüber, ob am Ende alles dauerhaft funktioniert. Bereits bei der Planung sollten deshalb bauliche und konstruktive Faktoren sorgfältig geprüft werden.
Wie breit sind Zimmertüren?
Die Breite von einflügeligen Zimmertüren liegt im Standardbereich meist zwischen 61 cm und 98,5 cm. Abweichungen kommen besonders im Altbau vor. Vor dem Einbau sollte die Türöffnung daher immer exakt gemessen werden.
Innentüren reparieren oder aufarbeiten – Substanz sinnvoll nutzen
Nicht jede beschädigte Tür muss ersetzt werden. In vielen Fällen lohnt es sich, bestehende Türen zu reparieren oder fachgerecht aufarbeiten zu lassen, insbesondere dann, wenn es sich um hochwertige Holztüren handelt.
Gerade in Altbauten finden sich häufig massive oder furnierte Türen, deren Substanz deutlich robuster ist als bei vielen heutigen Standardmodellen. Kleine Schäden wie Kratzer, Druckstellen oder abgeplatzte Lackschichten beeinträchtigen meist nur die Oberfläche, nicht jedoch die Konstruktion selbst.
Kann man alte Holztüren abschleifen und neu lackieren?
Ja, wenn die Substanz der Tür noch tragfähig und nicht verzogen ist. Beim Abschleifen werden alte Lack- oder Farbschichten vollständig entfernt, kleinere Beschädigungen ausgeglichen und die Oberfläche neu aufgebaut. Anschließend kann die Tür neu lackiert oder farblich angepasst werden. Besonders bei massiven oder hochwertigen Holztüren lohnt sich diese Aufarbeitung, da die vorhandene Qualität erhalten bleibt und die Tür technisch wie optisch aufgewertet wird.
Innentüren Einbau im Raum Zella-Mehlis/Suhl – Beratung, Ausmessen und fachgerechte Montage
Neue Zimmertüren einzubauen bedeutet mehr, als ein Modell auszuwählen und zu bestellen. Entscheidend ist die Verbindung aus handwerklicher Erfahrung, präzisem Aufmaß und einer sauberen Montage.
Im Raum Zella-Mehlis, Suhl und im gesamten Thüringer Wald betreuen wir Projekte von der ersten Idee bis hin zur fertigen Tür. Wir begleiten Sie vom Austausch einer einzelnen Innentür bis hin zur Ausstattung eines gesamten Wohnbereichs mit mehreren neuen Zimmertüren.
Als Meisterbetrieb mit ausgebildeten Tischlern bringen wir das nötige handwerkliche Fachwissen mit. Auch wenn bei Parkett Kessel keine eigene Türenproduktion stattfindet, fließt das handwerkliche Know-how in jede Beratung und jeden Einbau ein. Über unsere Handelspartner können wir nahezu alle gängigen Türenhersteller anbieten. Wenn in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung bereits ein bestimmtes System verbaut ist, beispielsweise von JELDwen, bleiben wir bei Bedarf bewusst bei diesem Hersteller, da jedes System produktionstechnisch eigene technische Besonderheiten mitbringt.
Fazit: Zimmertüren bewusst planen und fachgerecht umsetzen
Zimmertüren beeinflussen die Wirkung eines Raumes stärker, als man im ersten Moment denkt. Sie begleiten den Alltag, strukturieren Übergänge und fallen immer dann auf, wenn sie nicht richtig passen oder nicht sauber funktionieren.
Deshalb lohnt es sich, genauer hinzusehen. Maß, Aufbau, Nutzung und Gestaltung greifen ineinander. Gerade im Altbau oder bei veränderten Grundrissen zeigt sich schnell, dass Standardlösungen nicht immer ausreichen. Gleichzeitig muss nicht jede bestehende Tür ersetzt werden. In vielen Fällen kann eine Reparatur oder eine fachgerechte Aufarbeitung sinnvoll sein. Entscheidend ist am Ende nicht das einzelne Produkt, sondern die stimmige Lösung im Gesamtbild.
Wir stehen Ihnen gerne mit unserer handwerklichen Erfahrung und persönlichen Beratung zur Seite, wenn Sie neue Innentüren einbauen oder prüfen lassen möchten, ob sich eine Reparatur lohnt.
Häufige Fragen zu Zimmertüren und Innentüren
Wie breit sind Zimmertüren in der Regel?
Die Breite von Zimmertüren liegt im Standardbereich meist zwischen 61 cm und 98,5 cm. Welche Breite sinnvoll ist, hängt vom Raum und der Nutzung ab. In Neubauten sind Normmaße üblich, im Altbau kommen Zimmertüren mit Sondermaßen häufiger vor. Deshalb sollte die Türöffnung immer exakt ausgemessen werden.
Wann sind Innentüren nach Maß erforderlich?
Innentüren nach Maß werden notwendig, wenn die vorhandene Türöffnung nicht den gängigen Normmaßen entspricht oder sich bauliche Veränderungen ergeben haben. Das betrifft häufig Altbauten oder nachträgliche Umbauten im Bad- oder Küchenbereich. In solchen Fällen prüfen wir zunächst die baulichen Gegebenheiten und entscheiden gemeinsam, ob eine Sonderanfertigung sinnvoll ist.
Was kostet es, Zimmertüren einbauen zu lassen?
Die Kosten hängen vom gewählten Modell, der Oberfläche, dem Hersteller sowie vom Aufwand beim Einbau ab. Auch Sondermaße oder besondere Anforderungen wie Schallschutz beeinflussen den Preis. Da viele Details berücksichtigt werden müssen, erstellen wir für unsere Kunden im Thüringer Wald individuelle und transparente Angebote.
Kann man alte Holztüren abschleifen und neu lackieren?
Ja, sofern die Substanz der Tür noch stabil ist. Gerade bei älteren Holztüren lohnt sich eine fachgerechte Aufarbeitung häufig. Beim Abschleifen und Neuaufbau der Oberfläche bleibt die vorhandene Qualität erhalten, während die Optik an das aktuelle Wohnkonzept angepasst wird. Ob sich eine Reparatur oder Restaurierung lohnt, prüfen wir im Einzelfall direkt vor Ort.
Wie wichtig ist Schallschutz bei Innentüren?
Schallschutz bei Innentüren spielt vor allem bei Schlafzimmern, Kinderzimmern oder Arbeitsräumen eine Rolle. Türen mit Vollspanplatte und korrekt eingesetzter Zarge bieten in der Regel bessere Schalldämmwerte. Entscheidend ist dabei nicht nur das Türblatt, sondern auch eine präzise Montage. In der Praxis zeigt sich, dass sauber eingestellte Türen deutlich besser schließen und weniger Schall übertragen.
Sollte man Zimmertüren selbst einbauen?
Der Einbau wirkt auf den ersten Blick unkompliziert. In der Praxis entstehen jedoch häufig Probleme durch Ungenauigkeiten beim Messen oder falsch gesetzte Zargen. Türen schleifen, schließen nicht richtig oder stehen unter Spannung. Gerade bei Innentüren nach Maß oder im Altbau ist Erfahrung entscheidend. Deshalb übernehmen wir den Einbau fachgerecht und mit sauberer Ausrichtung.
Wie läuft der Einbau von Innentüren ab?
Nach dem exakten Aufmaß wird die bestehende Tür demontiert. Anschließend wird die Türöffnung vorbereitet, die Zarge exakt im Lot gesetzt und das Türblatt eingehängt. Danach folgen Montage von Schloss und Türdrücker sowie eine Funktionsprüfung. Abschließend werden Übergänge sauber abgedichtet.
Wie lange dauert der Einbau einer Innentür?
Der Einbau einer einzelnen Innentür dauert in der Regel wenige Stunden. Voraussetzung ist, dass es sich um ein passendes Maß handelt und keine größeren Anpassungen an der Türöffnung notwendig sind.
Im Altbau oder bei Zimmertüren mit Sondermaßen kann der Aufwand höher sein, etwa wenn die Öffnung angepasst oder neu vorbereitet werden muss. Auch bei mehreren Türen im Haus planen wir den Ablauf so, dass die Arbeiten effizient und sauber durchgeführt werden.
Wie viel Zeit im konkreten Fall benötigt wird, klären wir nach dem Aufmaß und der Besichtigung vor Ort.







